14 Jan 2012 @ 18:33
Die charakterliche Struktur des heutigen Menschen, der eine sechstausend Jahre alte
patriarchalisch- autoritäre Kultur fortpflanzt, ist durch charakterliche Panzerung gegen die innere Natur und gegen die äußerlich gesellschaftliche Misere gekennzeichnet. Sie ist die Grundlage von Vereinsamung, Hilfsbedürftigkeit, Autoritätssucht,Angst vor Verantwortung, mystischer Sehnsucht, sexuellem Elend, neurotisch hilfloser Rebellion, ebenso wie krankhaft-widernatürlicher Duldsamkeit. Die Menschen haben sich dem Lebendigen in sich feindselig entfremdet. Die Entfremdung ist nicht biologischen sondern sozial- ökonomischen Ursprungs. Sie fehlt in den Stadien der Menschheitsgeschichte vor der Entwicklung des Patriarchats. An die Stelle der natürlichen Arbeitsfreude und Tätigkeit ist seitdem die Zwangspflicht getreten.
Der Lebens- und sexualverneinend erzogene Mensch erwirbt eine Lustangst,.. More >
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei schritte vor
und drei zurueck
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
vergiss ganz schnell was du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
wenn in der Ferne hörst Du einen Schuss
vergiss ganz schnell was Du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
Dein suesser Mund will einen letzten Kuss
wenn in der Ferne hoerst Du einen Schuss
vergiss ganz schnell was Du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn uns jetzt der Tod auch droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
31 Dec 2011 @ 17:54
-einem aufgewecktem Freund, einem jungen Denker und Macher unserer
Zukunft, gewidmet-
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
Nun will sein Geist das eine, die Seele wünscht was andres, und was
die Seele sehnt, das findet kein Verständnis. In tausend Richtungen
wird er gezogen, sein Wille unstet und verwirrt, will heiß und sueß
und reich und freudig, will wuerzigkuehl und kraeftigsanft, will weich
und heftig, und will das Laute leise, will es sofort, was bleibt
ist... ohne Zweifel.
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
In seiner Not befindet er, ein Gott haett' ihn bestraft, ein Lamm muss
her, das Göttliche, so meint er wohl, es will nur Blut - Wenn das
nicht hilft, erfindet er die Teufelsbrut. Die Arbeit deren wird getan,
da's sie nicht gibt, selbst ist der Mann, wer's noch nicht glaubt wird
gleich bestraft, noch besser glatt erschlagen. Der liebe Gott hat's so
gewollt, das ist doch klar, er liebt dich doch, auf seine Weise, ist
das nicht alles... klipp und klar?
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daßß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
Wem's nicht gefällt, und noch viel schlauer, der ruft die Kräfte der
Natur. Selbst wenn es wirkt, was ist das Werk? Was ist getan? was ist
der Rat? Um wieviel bist du weiser? Du wirst ein Meister, ein Idol der
Sklaven, dich selber doch bezwingst du nicht. Der Morgen graut, der
Tag bricht an, und nichts hat sich verändert. Du bist allein auf
deiner Reise, was andre tun ist nur noch...du weisst das schon.
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
So geht der Mensch nach unten, Schritt for Schritt, mit hohem Haupt,
und merkt es nicht. Doch du, mein Freund, bist anders als die andren,
verdienst die Früchte deiner Qual. Im Neuen Jahr, gesegnet sei es,
oder auch verflucht, wer ernsthaft strebt, dem macht das nichts, du
wirst zum Schöpfer deiner Tat! Die Geister die du rufst, wenn du nur
willst, erheben dich in ihre Welt, an deinen Freunden soll man dich
erkennen.
Das Echo der Jahrtausenden, der wahrhaft Weisen und der echten
Meister, schallt wider in den stillen Tiefen, in deiner eigenen Seele,
hab acht und hoer' nicht auf die Toren! Die Götter helfen, aber sind
nicht weise, das Denken ist des Menschen's Tun. Der Weg zum Gipfel
führt durch viele Schluchten, und falls wir uns verlieren sollten, am
Ende werden wir uns sehen. Auch wenn dein Weg ein andrer sei, das hohe
Ziel ist doch dasselbe.
Mein Freund, viel Glück, Erfolg, in diesem Jahr der Weltenwende!
8 Nov 2011 @ 14:01
von Max Sandor
(Übersetzung: Ingrid von der Behrens)
Ein paar Schmetterlinge sitzen unter einer Baumrinde. Sagt einer: "Glaubt einer von euch wirklich an Mottwana?"
Antwortet einer: "Bloß ein Mythos, einige alte Baumrinden-Schriften. Wen interessieren diese Verrückten?"
Unterbricht an anderer: "Diese Frage ist so alt wie die Rasse der Schmetterlinge. Selbst mit all der neuen Technologie gibt es noch immer keine schlüssige Antwort."
Ein anderer fragt: "Was ist Mottwana? Kannst du es definieren? Hat es einen Anfang, hat es ein Ende? Leute, wo sind eure wissenschaftlichen Methoden? Los, hört auf mit diesem Mumpitz ..."
Noch ein anderer sagt: "Selbst wenn es existieren würde, wer würde dort sein wollen? Keine gemütlichen Baumrinden, gegen die man sich reiben kann!
Wenn diese Gerüchte wahr wären, dann wären wir überhaupt nicht mehr in diesem Baum. Was für ein fürchterlicher Gedanke!"
Einer sagt: "Ja! Außerhalb dieses Baums kann es nichts anderes als die Leere geben! Nichts! Leerheit!"
Und einer von den älteren Schmetterlingen sagt:... More >
Was ist Wahrheit? Wie finden wir sie? Wie können wir wissen, ob die Wahrheit, die wir gefunden haben, wirklich die Wahrheit ist? Wie verhindern wir, sie wieder zu verlieren? Kein anderes Konzept wurde in unserer Welt öfter und leidenschaftlicher beschwört als „die Wahrheit“; kein anderes wurde mehr verzerrt, verleugnet und verstellt wie diese „Wahrheit“. Um sie herauszufinden, wurden unzählige Männer und Frauen zu Tode gefoltert. Um zu verhindern, dass sie bekannt wird, wurde eine Myriade menschlicher Wesen erpresst oder ermordet.
Die Wahrheit zu entdecken hat als Beruf eine lange Tradition. Es gibt verschieden Gruppen unter den Wahrheitssuchern: Detektive und Spitzel, Wissenschaftler und Philosophen, Historiker und Archäologen, und dann gibt es die Berufe derjenigen, die behaupten, sie hatten die Wahrheit schon gefunden: die religiösen Eiferer, die Gurus jeglicher Art, die Konspirations-Theoretiker, die 'truthers', und die orthodoxen Wissenschaftler, um nur einige zu nennen. Dann gibt es natürlich auch die, die einen Vorteil aus verunstalteten oder verkleideten Wahrnehmungen ziehen: die politischen Pragmatiker, die mit Andeutungen von Wahrheiten spielen, um ihre Pläne der Beherrschung anderer vorwärts zu bringen, und diejenigen, die mit vorgetäuschten Wahrheiten ganz einfach zu Geld kommen wollen.
Der Einfluss der religösen Dogmas und der politischen Interesse über lange Zeit hinweg, hat zum einem ein Klima der Angst und Unsicherheit in der Welt der Wissenschaft erzeugt und zum anderen Opportunismus und Verleumdung unterstützt. Wir leben gerne in der Illusion, dass sich das in unserer Zeit geändert hätte, aber dem ist leider nicht so. Falls überhaupt, hat sich diese Situation verschlechtert.
Die Philosophie hat sich mit ihrer Institutionalisierung in akademische Anstalten verkauft. Des Kaiser's neue Kleider zu denunzieren, sorgt nicht für den Lebensunterhalt. Alle Gebiete der klassischen Wissenschaften bekamen von weltlichen Mäzenen abhängig und von ihnen nahezu untrennbar. Forscher und Historiker wurden gezwungen, sich darauf zu beschränken, offizielle Versionen der Wahrheit zu verkünden und ansonsten die Fabeln zu verbreiten, die die Mächtigen ihrer Zeit ihnen diktiert haben.... More >
29 Oct 2011 @ 16:31
Im Folgenden das Original (die vollständige deutsche Fassung harrt noch ihrer Vollendung)..
(portugiesische Version auf Brasil247,
die englische auf Sandorian Grove,
italienisch: Adesso Qui...
........................
Wir müssen wissen! Wir werden wissen! Max Sandor
Finding truth has a tradition in the professions of man. There are several groups of professional truth finders: detectives and investigators, scientists and philosophers, historians and archaeologists . There are professions of having found the truth: religious zealots, gurus of all kinds, conspiracy theorists, orthodox scientists, to name a few.
A nostro malgrado, esistono anche quelli che ricavano lucro dalle semi-verità, come i “machiavellici”, che usurpano la verità con il solo obiettivo di far avanzare i propri piani di dominazione, e quelli che semplicemente ne ricavano denaro.
Was ist Wahrheit? Wie finden wir sie? Wie können wir wissen, ob die Wahrheit, die wir gefunden haben, wirklich die Wahrheit ist? Wie verhindern wir, sie wieder zu verlieren? Kein anderes Konzept wurde in unserer Welt öfter und leidenschaftlicher beschwört als „die Wahrheit“; kein anderes wurde mehr verzerrt, verleugnet und verstellt wie diese „Wahrheit“. Um sie herauszufinden, wurden unzählige Männer und Frauen zu Tode gefoltert. Um zu verhindern, dass sie bekannt wird, wurde eine Myriade menschlicher Wesen erpresst oder ermordet.
A influência de lungo tempo dos dogmas religiosos e das interessas politicas e econômicas criou um clima de medo e incerteza no mundo cientifico e um suporte para o oportunismo e as acusações falsas. Nós gostamos viver na ilusão que isto sido mudado em nosso tempo, mas não foi assim. Ou, se foi, só piorou.. More >